Im Stadion Ressourcen schonen

Im Dreisamstadion und der Freiburger Fußballschule versucht der SC Freiburg, mit Infrastrukturmaßnahmen und selbst erarbeiteten Leitlinien aktiv Ressourcen zu schonen. Auf den Tribünendächern des Dreisamstadions sind Photovoltaikanlagen mit insgesamt 2200 Quadratmetern Fläche verbaut. Außerdem sorgt eine digitalisierte Gebäudeleittechnik, ein Blockheizkraftwerk, ein Tiefbrunnen und wasserlose Urinale für einen nachhaltigen Betrieb und einen schonen Umgang mit Ressourcen.

In der Freiburger Fußballschule setzt der Sport-Club auf eine Holzhackschnitzelanlage und in den Neubauten auf eine optimierte Warmedämmung. Hinzukommen Erdwärmetauscher zur Belüftung und thermische Sonnenkollektoren zur Warmwasseraufbereitung.

Dazu kommen zahlreiche kleinere Maßnahmen an den jeweiligen SC-Standorten: Dazu gehört die Umstellung auf LED-Beleuchtung oder die Anschaffung energieeffizienter Kühlschränke, die Optimierung des Flutlichts, Mülltrennung inklusive der Anmietung einer Papierpresse und natürlich der Bezug von Ökostrom.

An Heimspieltagen haben die Stadionzuschauer/innen die Möglichkeit, die Eintrittskarte auch als Bus- und Bahnticket für den ÖPNV zu nutzen. Zusätzlich fahren zudem Busse aus dem Umland die SC-Heimspiele an. Zudem fährt ein großer Teil der Freiburger Fans mit dem Fahrrad zum Spiel.

Statt der vielerorts üblichen Generalcaterer kooperiert der SC Freiburg zudem bei seinem Speise- und Getränkeangebot im Stadion mit vielen kleinen Anbieterinnen und Anbietern, die dank kurzer Anfahrtswege und überwiegend regionaler Produkte klimaschonend arbeiten.

Die Etappen des Umweltmarketings

1995
Errichtung der ersten Photovoltaik-Anlage auf der neuen Südtribüne und Installation einer thermischen Solaranlage auf der Haupttribüne des damaligen Dreisamstadions

Bereits 1995 wurde die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des damaligen Dreisam-Stadions installiert. Foto: Firma Siemens

1996
Einführung eines Mehrweg-Bechersystems im gesamten damaligen Dreisamstadion

1996
Installation von wasserlosen Urinalen und wassersparender Armaturen im Dreisamstadion

1999
Erweiterung der Photovoltaik-Anlage auf einem Teil des Daches der neuen Osttribüne des Dreisamstadions

2001
Eröffnung der Freiburger Fußballschule mit Niedrigenergiebauweise, natürliche Klimatisierung über Erdwärmetauscher, Installation einer Holzhackschnitzelanlage sowie Einbau einer thermischen Solaranlage

Der Spatenstich zur Errichtung der Freiburger Fußballschule.

2004
Gründung und Mitinitiierung der „Regiosonne": Errichtung von Photovoltaik-Anlagen, unter anderem auf der Ost- und Nordtribüne des Dreisamstadions sowie dem Dach der Freiburger Fußballschule. Verbaut wurden insgesamt 2200 Quadratmeter Modulfläche, der einen Stromertrag von circa 335.000 kWh pro Jahr generiert. Außerdem kann somit ein CO2-Ausstoß von circa 187 Tonnen vermieden werden. Umgekehrt wird 50 Prozent des Strombedarfs emissionsfrei gewonnen.

2007
Errichtung eines Blockheizkraftwerks (BHKW) gemeinsam mit SC-Partner badenova

2008
Bau eines Tiefbrunnens (Grundwasser) zur Eigenbewässerung

2011
Komplette Umstellung des Strombezugs auf „business öko plus" (Klimacent).
Beteiligung am Umweltmanagement-Programm „ECOfit" des Landes Baden Württemberg
Umsetzung unterschiedlicher Marketingmaßnahmen im Stadion mit Partner badenova im Rahmen einer umfassenden Energie- und Ökologiepartnerschaft

2021
Umfangreicher Maßnahmenkatalog beim neuen Stadion in Planung und Umsetzung. 

Kontakt

Sport-Club Freiburg e.V.
Abteilung Gesellschaftliches Engagement
Schwarzwaldstr. 193
79117 Freiburg
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