Am siebten Spieltag der Regionalliga Südwest reist die U23 des Sport-Club nach Rheinland-Pfalz. Bei der TuS RW Koblenz geht es für die Mannschaft um Christian Preußer, Uwe Staib und Michael Müller an diesem Sonntag ab 14 Uhr um die nächsten Punkte.
Vergleiche mit TuS Koblenz gab es für den SC Freiburg II in der Vergangenheit öfter mal. Die bisher letzten Duelle im Jahr 2017 entschied die Zweite Mannschaft jeweils für sich. Doch wenn Christian Preußer, Uwe Staib, Michael Müller und ihre Schützlinge an diesem Sonntag in Koblenz antreten, erwartet sie ein Novum. Eines namens TuS Rot-Weiß Koblenz. Ein kleiner, aber doch sehr feiner Unterschied. Denn die Anzahl der SC-Begegnungen mit Rot-Weiß Koblenz liegt bei: null.
Umso akribischer haben sich die Freiburger unter der Woche auf die Premiere beim Aufsteiger aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar vorbereitet. Eine Woche nach dem 0:1 im Heimspiel gegen den TSV Steinbach Haiger peilt der SC II in der Ferne die nächsten Punkte an. "Steinbach war gut, aber nicht überragend", befand SC-Trainer Christian Preußer. "Sehr schade, dass uns die Durchschlagskraft gefehlt hat."
Daran konnten auch die fünf eingesetzten SC-Profis nichts ändern, wohl aber wertvolle Spielpraxis sammeln. Manuel Gulde, Janik Haberer und Lukas Kübler standen erstmals nach ihren überstandenen Verletzungen wieder in einem Pflichtspiel auf dem Platz, Wooyeong Jeong und Fabian Rüdlin komplettierten das Quintett.
Nach sechs absolvierten Partien steht die Zweite Mannschaft mit fünf Zählern auf Platz 14. TuS RW Koblenz hat bisher einen Punkt auf der Haben-Seite, ist Vorletzter. Unter der Woche unterlag das Team um Trainer Fatih Cift dem 1. FC Saarbrücken mit 1:3. "Natürlich wollen wir gewinnen und uns ins Mittelfeld spielen", sagte Christian Preußer. Doch vor dem möglichen Sieg wartet ein hartes Stück Arbeit. "Koblenz hat eine leidenschaftlich spielende Mannschaft, die aus meiner Sicht nur zu wenige Punkte hat", führte der SC-Trainer weiter aus. Dafür, dass nicht ausgerechnet am Sonntag weitere beim Gegner hinzukommen, will der SC sorgen. "Wir müssen sehen, dass wir zu mehr Offensivaktionen kommen und gleichzeitig die Defensive nicht vernachlässigen."
Letzteres kann sich bisher durchaus sehen lassen. Mit nur sieben Gegentoren teilen sich die Freiburger in puncto Verteidigungsleistung den siebten Platz mit den Kickers Offenbach und dem FC-Astoria Walldorf. Auch die Personalsituation ist weiterhin entspannt. Bis auf den langzeitverletzten Torhüter Lars Hunn stehen den sportlichen Verantwortlichen des Sport-Club alle Spieler zur Verfügung.
Sina Ojo
Foto: Patrick Seeger