Befreiungsschlag gegen Mainz?

Profis
02.09.2022

Unser kommender Gegner, Bayer 04 Leverkusen, im Check (Samstag, 15.30 Uhr, live auf Sky sowie im Ticker in unserem Matchcenter).

Die Ausgangslage

Nach dem ersten Sieg der noch jungen Spielzeit am vergangenen Wochenende war man sich auf Seiten der Werkself einig: Ein schönes Spiel der Leverkusener hatten die Fans beim 3:0 gegen den 1. FSV Mainz nicht gesehen, wohl aber Galligkeit, Einsatzwillen und gnadenlose Effizienz. „Mir ist es egal, ob es schön gespielt ist oder nicht. Hauptsache, die Einstellung stimmt“, fasste Torwart Lukas Hradecky nach Spielende seine Sicht der Dinge zusammen.

Trainer Gerardo Seoane – der den Klub in der Vorsaison auf Platz drei führte – hatte in Mainz nach den Niederlagen gegen Dortmund (0:1), Augsburg (1:2) und Hoffenheim (0:3) einen wesentlich konservativeren Ansatz gewählt und seine offensivstarke Elf tief stehend und kompakt im 3-5-2 aufgestellt. Ein Plan, der auch dank gütiger Mithilfe der Rheinhessen bei den drei Gegentreffern aufging. Das 1:0 ging auf die Kappe von Stürmer Jonathan Burkardt, der unglücklich ins eigene Tor traf. Bei den Treffern zwei und drei leistete sich die Hintermannschaft der Heimmannschaft Aussetzer, die von der pfeilschnellen Offensive der Werkself gnadenlos ausgenutzt wurden.

Einen großen Kaderumbruch, mit dem der holprige Saisonstart mit drei Punkten aus vier Spielen möglicherweise zu erklären wäre, gab es im Sommer nicht. Leistungsträger wie Patrik Schick konnten gehalten werden und mit Lucas Alario (Eintracht Frankfurt), Julian Baumgartlinger (FC Augsburg), Joel Pohjanpalo (Venezia FC) und Mitchell Weiser (Werder Bremen) verließen den Klub ausschließlich Spieler aus der zweiten Reihe. 

Die Personalsituation

Da sich beim Stand von 3:0 erst Piero Hincapie und kurz vor Spielende noch Mitchel Bakker in Mainz eine Gelb-Rote Karte abholten, muss Gerardo Seoane gegen den Sport-Club auf der Linksverteidigerposition umbauen. Zusätzlich fallen am Samstag Florian Wirtz (Kreubandriss), Karim Bellarabi (Meniskusriss) und Amine Adli (Schlüsselbeinbruch) verletzungsbedingt aus.

Die Stimmen vor dem Spiel

Gerardo Seoane über den SC: „Freiburg sehe ich als eine Mannschaft mit vielen Facetten und Stärken. Sie sind sehr resolut in ihrer Zweikampfführung, haben eine starke Mentalität, die sie in jedem Spiel abrufen können und haben sich auch fußballerisch in den letzten Jahren so entwickelt, dass man sie auch absolut so wahrnehmen muss, wie es die Tabelle derzeit zeigt.“

Christian Streich über Leverkusen: "Sie haben vorher immer Viererkette gespielt, jetzt haben sie sich für 3-5-2 entschieden. Das hat funktioniert in Mainz. Sie haben zwei Tore gemacht, bei denen es total ums Umschalten ging. Ich bin gespannt, ob sie dabei bleiben."

Foto: Lukas Schulze / dfl via getty

 
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