Mit breiter Brust nach Augsburg

Profis
27.02.2025

Am 24. Spieltag gastiert der Sport-Club an diesem Sonntag (17:30 Uhr, live auf DAZN, im Ticker in unserem Matchcenter sowie als Audioreportage „Sportclub live“) beim FC Augsburg.

Vincenzo Grifo und Philipp Lienhart dürften mit einem Lächeln in den Bus nach Augsburg steigen. Der italienische Nationalspieler traf gegen keinen Gegner in der Liga häufiger als gegen die Fuggerstädter (7). Noch beachtlicher ist die Tor-Statistik von Lienhart. Zwölf Bundesligatreffer erzielte der Innenverteidiger, jedes dritte davon gegen die bayrischen Schwaben.

Auch beim Freiburger Gegner gibt es einen Akteur, dessen Brustumfang in der vergangenen Woche ein wenig zugelegt haben dürfte. Alexis Claude-Maurice gelang beim 3:0-Sieg der Augsburger am vergangenen Samstag gleich in mehrfacher Hinsicht ein Kunststück: Für seine drei Treffer brauchte der Franzose, der im Sommer vom OGC Nizza kam, nur 15 Minuten – und außerdem war es der erste lupenreine Hattrick in der Bundesligageschichte des FCA.

Laut Definition kein Hattrick, für die Augsburger aber nicht minder wichtig, waren die drei Treffer von Alfred Finnbogason in der Saison 2017/18 gegen den Sport-Club, als die Breisgauer bis zur 91. Minute noch 3:1 in der WWK-Arena in Front lagen und der Isländer seine Farben durch zwei Tore in der Nachspielzeit doch noch zu einem Punkt führte. Für den SC trafen an diesem kalten Dezembertag übrigens zweimal Nils Petersen und Christian Günter, Tim Kleindienst bereitete alle drei Treffer vor.

Duell der stabilen Defensivreihen

An diesem Sonntag ist, zumindest mit Blick auf die vergangenen Spiele, eher nicht mit einem Sechs-Tore-Spiel zu rechnen. Sowohl der Sport-Club als auch die Augsburger präsentierten sich zuletzt defensiv sehr stabil. „Es spricht einiges dafür, dass sehr gut und sehr leidenschaftlich verteidigt wird“, sagt Julian Schuster. Unabhängig von der Höhe würde ein Freiburger Sieg den Bundesliga-Rekord aus der Saison 2020/21 egalisieren – es wäre der fünfte Dreier in Folge.

Gewannen die Freiburger zuvor dreimal 1:0, sahen die rund 34.000 Zuschauerinnen und Zuschauer beim vergangenen Heimspiel gegen den SV Werder Bremen gleich fünf Treffer ihrer Mannschaft. Schuster ordnet die Partie mit folgenden Worten ein: „Ich fand den Unterschied zu den Spielen davor gar nicht so groß. Defensiv war das sehr anspruchsvoll. Wir haben in den richtigen Momenten die Tore gemacht und unseren Plan konsequent durchgesetzt, das war ausschlaggebend.“

Bei der Aufgabe, den gesteckten Plan in Augsburg umzusetzen, wird Max Rosenfelder nicht mitwirken können. „Wir haben mehrere Jungs, die Infekte hatten, wieder eingestiegen sind und dann gab es Rückschritte. Da muss man vorsichtig sein, deshalb sind wir bei Max noch individuell unterwegs“, erläutert Schuster. Florent Muslija wird dagegen nach überstandenen Sprunggelenksproblemen an diesem Samstag mit der U23 zur Regionalligapartie nach Freiberg reisen.

Rund 2.000 SC-Fans begleiten die Bundesligaprofis derweil am Sonntag nach Augsburg. Nach Niederlagen gegen den VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt und den FC Bayern München dürften nicht viele von ihnen darauf getippt haben, dass der SC nun als Vierter in den Spieltag geht. „Für mich gibt es kein Auf und Ab, für mich liegt die Wahrheit genau dazwischen“, so Schuster. „Es ist alles sehr eng beieinander. Das sind Momentaufnehmen, die guttun, mehr aber auch nicht. Wir können das realistisch einschätzen und wissen, zu was wir in der Lage sind.“

Marius Faller

Foto: SC Freiburg

 
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