Nur drei Tage nach der engen 0:1-Niederlage im Heimspiel gegen Werder Bremen wartet schon die nächste Herausforderung auf den SC Freiburg.
Am 28. Spieltag ist der Sport-Club bei Eintracht Frankfurt zu Gast. Anpfiff der Partie in der Commerzbank-Arena ist an diesem Dienstag um 20.30 Uhr (u.a. live auf Sky, auf baden.fm und im Ticker auf www.scfreiburg.com).
In einer Englischen Woche stellt sich der Zeitplan oft ganz von selbst auf. In einer Englischen Woche, bei der die Spiele am Samstag, Dienstag und Freitag anstehen, sowieso. Für den Sport-Club gingen die Nachbereitung des Bremen-Spiels und die Vorbereitung des Frankfurt-Spiels daher nahtlos ineinander über. Spielersatztraining beziehungsweise Regeneration am Sonntag, eine Trainingseinheit am Montag, direkt im Anschluss die Abreise nach Frankfurt.
Viele Möglichkeiten, Abläufe und Laufwege einzuüben, bleiben da nicht. "Es geht darum, dass die Spieler am Dienstagabend frisch und frei sind", sagt SC-Trainer Christian Streich auf der Pressekonferenz vor dem Gastspiel bei der Eintracht, die aus den genannten Gründen am Montag bereits um 9 Uhr stattfindet. Und auch wenn "natürlich alle so einen Hals hatten, weil wir uns ganz viel vorgenommen hatten", soll die Niederlage gegen Bremen die Sicht auf den kommenden Gegner möglichst nicht versperren.
Denn die Hessen werden es den Freiburgern nicht minder schwer machen als die Bremer. Die Mannschaft um Trainer Adi Hütter steht nach fünf Niederlagen in Serie mit 28 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz. Zuletzt gab es ein 2:5 beim FC Bayern. "Dass die Frankfurter in München verlieren, das ist für sie noch eher normal. Gegen Freiburg zu verlieren, das ist nicht normal. Die Spieler wissen, dass sie total im Fokus stehen", sagt Christian Streich. "Aber wir wissen das auch. Wir wollen bessere Ergebnisse erzielen als die, die wir bisher in der Rückrunde hatten."
Wer dabei ganz konkret helfen soll, ließ Christian Streich natürlich offen, die Richtung für das Flutlichtspiel gab er aber vor. "Alle Elf plus die Einwechselspieler müssen eine ordentliche Leistung bringen. Nur dann haben wir eine Chance. Wir tun alles und müssen den Ball ins Tor schießen – am besten einen mehr als der Gegner", so der Freiburger Trainer, der mit seinem Team bisher 37 Punkte eingefahren hat und auf Tabellenplatz sieben rangiert. "Wir müssen weiter ruhig arbeiten und schauen, dass wir die Spieler weiterentwickeln. Das ist das Ziel. Mehr können wir nicht machen."
Verzichten muss der Sport-Club nach wie vor auf Florian Kath (Trainingsrückstand) und Yoric Ravet (muskuläre Probleme). Zudem sind die Einsätze von Luca Waldschmidt (Sprunggelenksprobleme), Robin Koch (Rückenprobleme), Janik Haberer (Schlag auf den Fuß) und Yannik Keitel (Schmerzen am Mittelfuß) fraglich.
Sina Ojo
Foto: Achim Keller